Tagesgestaltung: Ausrichtung mit dem Fokus auf Ergebnisse

Das oberste Planungsprinzip ist die Schriftlichkeit. Sie hilft die täglichen Zeitdiebe zu reduzieren, den Alltag in den Griff zu bekommen und noch Zeit für kleine Genussminuten zu gewinnen. Das hebt die Stimmung und motiviert für die kommenden Tage.

Im Beruf missachten wir gerne den natürlichen Rhythmus von Anspannung und Entspannung. Unser Körper und unser Geist brauchen jedoch regelmäßig Regenerationsphasen, nicht nur am Wochenende oder im Urlaub. Beachten wir einfach häufiger den individuellen Rhythmus unserer Leistungsfähigkeit und planen in den Tag kleine Genussminuten ein. ☺

Lenken wir unsere Gedanken auf Ergebnisse und nicht nur auf Arbeit und ToDos. Fragen wir uns: Was stört mich aktuell am meisten? Und sofort danach: Wie soll es stattdessen sein?

Hilfreich sind stille Zeiten für Konzentrationsarbeiten und die 60/40-Formel. Halten wir immer Zeiten offen, die wir nicht verplanen. Auch ein Kurzschlaf („Powernapping“) aktiviert und macht uns bis zu 35% leistungsfähiger für die zweite Tageshälfte.

Die Griechen kannten zwei Begriffe für Zeit: „Chronoszeit“ beschreibt die gleichförmig ablaufende, äußere Zeit – eine lineare Abfolge von Momenten. Keine Sekunde ist wertvoller als die andere. Kairos ist das innere Zeitgefühl, die „günstige Zeit“ – der „rechte Augenblick“. Diese Zeit wird erlebt, sie ist subjektiv. In der Kairoszeit kommt es darauf an, wie viel Qualität man aus ihr bezieht und nicht, wie viel Chronoszeit verstreicht.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gutes Gleichgewicht zwischen den Dingen, die gefordert werden und den wichtigen Genuss-Momenten. 

 

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