Ein Werkzeug zur Erstellung der Vision: Das „Moodboard“

Das Leben ist bunt und bietet eine Vielfalt an Alternativen und Optionen. Die Möglichkeiten im Berufs- und Privat-Leben nehmen stetig zu. Lassen Sie sich inspirieren und erhalten Methoden aus dem Coaching und zu den schönen Dingen des Lebens.

Sieben Stufen zum besseren Arbeits-Lebens-Zeit-Gleichgewicht

Stufe Eins: Vision, Leitbild, Lebensziel – Was ist mir wichtig?

Auf der ersten Stufe beschäftigen wir uns mit der Zukunft. Wenn es nur nach mir geht, wie will ich dann leben? Das Bild mit Ziel ist die Vision, eine Perspektive, die für mich sinnvoll ist.

Lassen Sie uns zuerst einmal auf das Wort LEBEN schauen. Welche Bedeutung hat jeder einzelne Buchstabe? Steht das L eventuell für Liebe, E für Erlebnis, B für Begegnungen, das zweite E für Energie oder Ergebnis und das N für Neues? Die Definition ist sehr individuell und zeigt deutlich, wie unterschiedlich die Ausrichtungen sein können.

Geben Sie den Buchstaben eine Bedeutung.

L

E

B

E

N

Eine Standortanalyse gibt uns deutliche Hinweise wo wir stehen und welche Möglichkeiten wir haben. Vier verschiedene Perspektiven hinterfragen unseren aktuellen Standpunkt.

SelbstBEWUSSTheit:

Wie sind meine persönliche Haltung und meine Denkweise? Sind sie erfolgsversprechend oder eher erfolgshemmend? Welche typischen Klagelieder habe ich? Denke ich permanent und verändere überwiegend doch nichts?

SelbstverANTWORTung:

In der Opferhaltung ist das Leben eine Zumutung und führt in die Depression. Besser ist es, wir übernehmen wieder die Verantwortung für unser Handeln und erhöhen damit unsere Eigenmacht in Richtung Veränderung. Formulieren wir Antworten auf die Fragen: Was treibt mich an? Was ist mir wichtig?

SelbstVERTAUEN:

Sobald wir Klarheit über unsere Ziele haben, sind Hindernisse nur Stationen auf dem Weg dorthin. Aus unseren Antworten lassen sich leicht konkrete Ziele ableiten. Diese setzen wir dann in kleinen Schritten um und steigern damit weiter das Vertrauen in uns selbst.

SelbstÜBERWINDUNG:

Solange eine Sache klein ist, fällt es leichter uns zu überwinden und zu beginnen. Weglassen und vermeiden ist immer einfacher, als etwas zu tun. Damit geben wir häufig allen anderen einen Vorteil und gehen leer aus. Auf Dauer ist eine Nicht-Entscheidung frustrierender und teurer als eine falsche Entscheidung.

 

Halten wir inne und heben den Gegensatz von Beruf und Privatleben auf. Das Ergebnis wird eine ausgerichtete Lebens- und Berufsplanung, die uns weniger auslaugt und uns mehr Freude bringt. Loslassen hilft sofort. Vor allem das Loslassen des schlechten Gewissens und die Angst vor der Blamage. Wann haben wir zuletzt ungehemmt aus voller Kehle gesungen? Humor hilft. Hier holen wir uns Heiterkeit, die das Leben in einem helleren Licht erscheinen lässt. Wie fühlt es sich an, wieder häufiger zu kochen und diese Zeit mit dem Partner und der Familie oder mit Freunden zu genießen? Ganz im Sinne von „Essen hält Körper und Seele zusammen“. Auch Aussortieren macht glücklich. Sortieren wir aus, was uns nicht glücklich macht und schaffen Platz für Neues. Große Wirkung haben auch ein neues Hobby und kleine Bewegungseinheiten.

Definition meiner Vision!

Mein größtes Ziel – so groß, dass ich es zu Lebzeiten kaum erreiche.

Bedeutend für mich und andere – mehr als einfach nur: „Höher, schneller, weiter!“

Meine Vision ist das große Bild, wie die Landschaft aussieht, wenn ich damit fertig bin – mein „Ideal“.

Wo stehe ich in 1, 7, 20 Jahren, wenn ich wie bisher weiterlebe: …

Wenn Sie nicht mögen, was Sie sehen: Was ist meine bevorzugte Zukunft? Was ist mein „Ideal“? …

Meine Vision (Teil I)

  • Wer lebt das Leben, das ich am meisten beneide? Beschreiben Sie, wie es ist, dieses Leben zu leben: …
  • Wer macht die Art von Arbeit, die ich mir am meisten wünsche? Beschreiben Sie, wie das Arbeitsleben dieser Person aussieht: …
  • Wenn ich nur noch 6 gesunde Monate zu leben hätten, wie sähen diese Monate aus? (Nur hypothetisch, Sie bleiben gesund!)

Meine Vision (Teil II)

  • Wovon will ich mehr in meinen Beziehungen? In meinem Arbeitsleben? (Welche Gefühle, Erlebnisse, …): …
  • Wovon will ich weniger in meinen Beziehungen? In meinem Arbeitsleben? (Welche Gefühle, Erlebnisse, …): …
  • Wenn Geld kein Thema wäre, was würden ich mit meinem Leben anfangen? …

Meine Vision (Teil III)

  • Beschreibung meiner idealen Arbeitssituation/ -umfeld im Detail: …
  • Beschreibung meines idealen Arbeitstages im Detail: …
  • Beschreibung meiner idealen Mitarbeiter/Partner im Detail: …

Meine Vision (Teil IV)

  • Was würde ich tun, wenn ich 10fach mutiger wäre in meinem Arbeitsumfeld? …
  • In meiner Familie? …

Meine Vision (Teil V)

Visualisieren Sie bitte Ihre Vision, indem Sie die Antworten auf alle vorhergehenden Fragen mit einbeziehen (Bild, Collage „Moodboard“, Rede)

Malen oder gestalten Sie dieses Bild mit der Grundhaltung: „Wenn es nur nach mir ginge würde mein Leben und Arbeiten in 1/7/20 Jahren (wählen Sie eine Zahl, je nach Lebensalter) folgendermaßen aussehen:…“

oder

Es ist Ihr 88. Geburtstag. Ein feierlicher Augenblick mit Familie, Freunden und Geschäftspartnern. Ein naher Angehöriger hält eine Rückschau auf Ihr Leben. Was soll gesagt werden (Positives, Verdienste, Erfolge). Worauf soll nicht zurück geblickt werden? Was wäre noch zu sagen?

 

Schauen Sie auf Ihre ausgearbeitete Vision. Was soll dabei in Erfüllung gehen? Welcher Sinn steckt dahinter?

„Sinn ist nichts, über das man stolpert, so wie die Antwort auf ein Rätsel oder der Preis bei einer Schnitzeljagd. Sinn ist etwas, das man selbst im Zentrum des eigenen Lebens aufbaut. Man baut es aus der Vergangenheit, aus seiner Zuneigung und Loyalität, aus seinem Verstand, aus all dem, woran man glaubt, aus den Dingen und Menschen, die man liebt, aus den Worten, für die man etwas auszugeben bereit ist. Alle Zutaten sind vorhanden. Sie sind der einzige Mensch, der sie zusammenfügen kann. Tragen Sie Sorge, dass es ein Leben ist, das Würde und Sinn hat.“

Was ist mein persönliches Ziel?

  • Warum will ich so leben? …
  • Wie viel Geld brauchen ich, um so leben zu können?

(Als Kapital, nicht als Einkommen, damit ich völlig unabhängig von Arbeit bin.)

 

 

Es gibt nur einen Erfolg:

„Wenn wir unser Leben so leben können, wie wir es uns erträumt haben.“ (Francis Bacon)

In der nächsten Woche folgen Methoden zur Ausarbeitung der zweiten Stufe und kleine Inspirationen. Die dritte Stufe nehmen wir die Woche darauf in den Fokus.

Tragen Sie sich für die Info-Mails ein und erhalten regelmäßig neue Impulse. Viel Freude bei der Ausarbeitung und gute Erkenntnisse.

 

 

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